RESTAURATION

Bei einer Restaurierung steht man vor vielen interessanten Aufgaben, der man fachmännisch und professionell entgegentreten sollte. Wo finde ich die richtigen Ersatzteile, welche Motorradkomponenten muss man ersetzen und welche kann man reparieren, wie bringe ich den Auspuff wieder zum glänzen, wie überhole ich mein Getriebe? Mit einem sehr engagierten Serviceteam können wir Ihnen bei der Restaurierung eine kompetente Beratung geben oder selbst Hand anlegen. Da eine Restaurierung meist ein längerer Prozess ist, haben wir die Möglichkeit, Einzelteile in unserem Lager systematisch aufzubewahren.

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Klassische Reparatur

Dank unserem ausgezeichneten Werkstattteam, haben wir die Möglichkeit Reparaturen an klassischen Motorrädern anzubieten.

Auszug aus unserem Angebot

  • Instandsetzen von Unfallmotorrädern
  • Motorenüberholung
  • Vergaser einstellen
  • Reparatur an Zweiventilboxern
  • Restaurierungen

Wie gehen wir bei einer Restaurierung vor?
Begutachtung der angelieferten Teile oder des Fahrzeugs gemeinsam mit Ihnen.
Absprache der auszuführenden Arbeiten, die wir auf Wunsch auch dokumentieren.

Folgende Arbeiten führen wir für Sie im Haus aus:

  • Alle Arbeiten an Motor, Getriebe, Hinterachse und Elektrik
  • Glasstrahlen, Schweißarbeiten, auch Aluminium oder VA.

Für folgende Arbeiten haben wir entsprechende Spezialisten, die Arbeiten nach unseren Vorgaben ausführen:

  • Sämtliche Richtarbeiten an Rahmen oder Schwinge
  • Lackierarbeiten einschließlich Handlinierung.
  • Pulverbeschichten mit chemischer Entlackung.
  • Räder einspeichen.

 

Der Motorradhersteller BMW hat seit 1923 insgesamt ca. 130 verschiedene Motorradmodelle vorgestellt.

Die erste Generation: die “Dreiecksrohrrahmenmodelle”

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Die ersten Motorräder von BMW, vom Konstrukteur Max Friz der Legende nach auf einem Bierdeckel entworfen, gehören heute zu den gesuchten Modellen. Dabei ist die Modellvielfalt noch überschaubar. Es wurden Boxermodelle mit 500 und 750 cc sowie wenige Einzylindermodelle mit 250 cc gebaut. Bis 1930 waren Motorräder dieser ersten Generation bei BMW in der Produktion.


Die zweite Generation: Preßstahlrahmenmodelle

Ende der zwanziger Jahre kamen Fahrgestelle mit Preßstahlrahmen in Mode. Neben einem neuen Design versprachen sich nicht wenige Hersteller auch geringere Produktionskosten, wenn hohe Stückzahlen von Rahmen abgesetzt werden konnten. Neben BMW hat auch Wanderer und später Zündapp auf dieses Rahmenprinzip gesetzt. Bei BMW entstanden sowohl Einzylinder von 200 bis 400cc als auch Boxermodelle, welche alle in der 750cc Klasse fuhren.

Die dritte (Boxer-) Generation: R 5 bis R 68

Mitte der dreißiger Jahre hatte BMW kein wettbewerbsfähiges Mittelklassemodell im Programm. Man hat zwar die 750cc Modelle konstant modellgepflegt und war auch im unteren Segment mit der R2 ganz gut vertreten, aber in der 500cc Mittelklasse hatte man ausser der R4 nichts anzubieten und war mit diesem Einzylindermodell schlichtweg nicht wettbewerbsfähig. Die Konkurrenz hat jedoch nicht geschlafen, insbesondere aus Nürnberg konnte Zündapp durch so gelungene und erfolgreiche Modelle wie die K 500 erhebliche Marktanteile gewinnen. Jedoch hatte BMW mit dem 1936 erschienenen Modell R 5 eine Antwort parat: leistungsstark und langlebig überzeugte dieses Modell und die davon abgeleiteten Derivate noch fünfzehn Jahre später.

Einzylinder der dritten Generation: R 20 bis R 25/3

Nachdem die neuen Boxermodelle, allen voran die beliebte R 5, auf dem Markt einschlugen wie eine Granate, hat BMW 1937 auch neue Einzylindermodelle vorgestellt, wenngleich die etwas antiquiert wirkende R 35 noch bis 1940 produziert wurde.

Die “Gummikuh” wird geboren: Schwingenmodelle R 26 bis R 69 S

Nachdem nach dem Krieg eine neue Motorengeneration für die Modelle R 51/3 und R 67 entworfen wurde, waren es 1955 die Fahrgestelle, welche komplett neu überarbeitet wurden und mit modellgepflegten Motoren bis 1969 in München produziert wurden. Auch bei den Einzylindern kamen dann noch zwei 250cc Modelle im neuen Fahrgestell hinzu. Die Modelle R 26 und R 27 sollten bis heute die letzten Einzylinder mit Gelenkwellen-Antrieb bleiben.

Eine kleine Revolution: die /5 Modellreihe und die legendäre R 90 S

1969 sollte bei BMW alles anders werden. Zum zweiten Mal in der Firmengeschichte (nach der legendären BMW R5 anno 1936) wurden gleichzeitig Fahrgestell und Motoren komplett überarbeitet vorgestellt. Und die Produktion wurde ins preußische Berlin verlagert. Böse Zungen behaupten, dass BMW von nun an “Berliner Motorrad-Werke” bedeuteten würde.